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Kreisbilanz2019

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Der Kreistag besteht aus dem Landrat als Vorsitzendem und den ehrenamtlichen Mitgliedern. Der Kreistag wird alle 5 Jahre gewählt. In der Wahlperiode 2014–2019 vertraten 84 Kreistagsmitglieder (21 Kreisrätinnen und 63 Kreisräte) die Interessen der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises. Alle Infos zu den verschiedenen Fraktionen und der Arbeit des Kreistages gibt es in unserem Ratsinformationssystem.

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Landratsamt Böblingen
vertreten durch Landrat Roland Bernhard

Parkstr. 16
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Tel. 07031 / 663 - 0
Fax: 07031 / 663 - 1483

E-Mail: posteingang@lrabb.de
Internet: www.landkreis-boeblingen.de



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Rosentalstraße 8/1
72072 Tübingen
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Die Baumaßnahme Schönbuchbahn ist das größte Verkehrsinfrastrukturprojekt im Landkreis Böblingen mit überregionaler Signalwirkung. Es weist mit dem Schwenk von einer dieselbetriebenen Nebenbahn auf Elektroantrieb in die Zukunft einer nachhaltigen, umweltfreundlichen und klimaförderlichen Mobilität.

Die drei Kernaufgaben sind:
  1. Der Neubau eines Betriebshofes am Böblinger Bahnhof
  2. Die Elektrifizierung mit Obermasten auf der Gesamtstrecke
  3. Der teilweise zweigleisige Ausbau zwischen Böblingen und Holzgerlingen. Dazu zählt auch die Entflechtung von zwei zentralen Kreuzungen mit wichtigen Straßen in Böblingen und Holzgerlingen mittels Überführung bzw. Unterführung der Bahn
Seit dem Baubeginn in dem Sommerferien 2017 sind die Arbeiten nahezu fertiggestellt. Die Wiederinbetriebnahme auf der Gesamtstrecke ist für den 11. September 2019 vorgesehen. Ende 2021 beginnt die Auslieferung von neun elektrischen Triebwagen, die der Zweckverband Schönbuchbahn bestellt hat. Die Kosten belaufen sich bislang auf ca. 115 Mio. Euro für die Infrastruktur und 47 Mio. Euro für die neuen Elektro-Triebwagen.

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Mit dem Rad mal schnell zur Arbeit – und zwar auch auf längeren Strecken. Der Landkreis Böblingen ist einer der ersten Kreise im Regierungsbezirk Stuttgart, der eine kreisweite Machbarkeitsstudie zu möglichen Radschnellverbindungen vorgestellt hat. Dabei wurden zwei Hauptverkehrsachsen thematisiert, von Herrenberg nach Stuttgart sowie von Renningen nach Weil im Schönbuch.
Auf allen Strecken wurden für die Machbarkeitsstudie Routenvarianten erarbeitet, die die Qualitätsstandards für Radschnellverbindungen erfüllen.

Radschnellverbindungen sind qualitativ hochwertige, direkt geführte und leistungsstarke Radverkehrsverbindungen zwischen Kreisen und Kommunen. Sie haben das Potenzial, Hauptverkehrsachsen auf Straße und Schiene zu entlasten, Staus zu vermeiden und zur Luftreinhaltung beizutragen. Pendler können auch bei längeren Anfahrtswegen mit dem Rad zur Arbeit fahren.

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Nirgendwo in Baden-Württemberg sind Kreisstraßen so stark belastet wie im Landkreis Böblingen. Während hier der durchschnittliche Verkehr bei 5.350 Kfz pro Tag liegt, ist der landesweite Wert mit täglich 2.259 Kfz deutlich geringer. Dementsprechend höher ist der Verschleiß der Straßen.

Das Straßenerhaltungsprogramm des Landkreises mit einem Gesamtvolumen von 41,8 Millionen Euro wurde bis 2019 zu 76 % umgesetzt. Auch größere Straßenumbauten haben stattgefunden. Die Thermalbad-Kreuzung und der Herdwegknoten an der K 1057 waren darunter das größte Straßenbauprojekt mit 3,6 Mio. Euro. Die Maßnahme ist der erste Bauabschnitt der neuen »Netzkonzeption Ost« in Vorbereitung auf den A81-Ausbau, der voraussichtlich 2021 beginnt.

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Stoßstange an Stoßstange und alle Räder stehen still – das ist Alltag für Autofahrer auf der A81 zwischen Böblingen und Sindelfingen. Nach langen Verhandlungen und Bemühungen rund um Planung, Genehmigung und Finanzierung kann der Ausbau ab 2020 beginnen. Mit dem 850 Meter langen Deckel über der Fahrbahn bekommen die Bewohner beider Städte den bestmöglichen Lärmschutz, an dem sich der Landkreis finanziell beteiligt. 2025 soll der Verkehr ungehindert rollen.

Nach der Autobahn-Baustelle soll anschließend der sogenannte „Lückenschluss“ bei Renningen kommen. Da es keine leistungsfähige Verbindung zwischen der B295 und der B464 gibt, kommt es auch hier seit Jahren zu kilometerlangen Staus. Der Kreistag hat beim Land mit einer Machbarkeitsstudie auf eine frühere Lösung des Problems gedrängt, sich jedoch nicht durchsetzen können.

In die Röhre sehen auch die Bewohner des Sindelfinger Teilortes Darmsheim seit Mai 2018 – und sind dabei gut gelaunt. Mit einem großen Eröffnungsfest wurde die Umgehungsstraße L 1182 mit dem langersehnten Tunnel für 33 Millionen Euro eingeweiht. Seither herrscht wieder Ruhe im Dorf und der Verkehr fließt daran vorbei.
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So viel Bus war nie! Die Fortschreibung des Nahverkehrsplans im Jahr 2015 ist für den Landkreis eine Zäsur. Mit einer Reihe von Beschlüssen hat der Kreistag die gestalterischen Rahmenbedingungen für die Vergaben des Busverkehrs geschaffen. Es wurden 75 Linien zu 13 Linienbündeln zusammengefasst und jeweils in europaweiten Wettbewerbsverfahren vergeben. Dadurch soll die Zahl der Fahrzeugkilometer um ca. 1,5 Millionen/Jahr auf insgesamt ca. 11,2 Millionen/Jahr ansteigen.

Eine zusätzliche Verbesserung des ÖPNV-Angebotes wurde zudem durch die VVS-Tarifstrukturreform mit teils deutlich geringeren Fahrpreisen erreicht.
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Im Mai 2019 wurde der erste Teil der Radschnellverbindung (RSV) von Böblingen/Sindelfingen nach Stuttgart eröffnet. Damit war der Landkreis Böblingen landesweit der erste Landkreis, der eine solche kommunale Radschnellverbindung realisiert hat. Diese erste RSV in der Region Stuttgart stellt einen Meilenstein hin zu einer nachhaltigen Mobilität in der Region dar.

Raus aus dem morgendlichen Stau und rauf aufs Fahrrad – von diesem Umstieg sollen die Menschen durch die Bereitstellung moderner Infrastruktur überzeugt werden. Der Landkreis Böblingen hat hier einmal mehr eine Vorreiterrolle eingenommen.
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Ist besserer Unterricht mit digitalen Medien möglich? Der Einsatz von Tablets im Schulunterricht bietet vor dem Hintergrund der voranschreitenden Digitalisierung viele Möglichkeiten.

Die Beruflichen Schulen im Kreis nehmen an dieser Entwicklung teil. Im März 2015 beschloss der Jugendhilfe- und Bildungsausschuss, dass die Gottlieb-Daimler-Schule 2 Sindelfingen und die Mildred-Scheel-Schule Böblingen mit jeweils zwei Klassen am Schulversuch Tablet-Computer teilnehmen. Das Kultusministerium hatte den Schulversuch ausgeschrieben und finanziell gefördert. Auch am Beruflichen Schulzentrum Leonberg wurden zwei Klassen des Beruflichen Gymnasiums mit Tablets ausgestattet.

Darüber hinaus wurden im Rahmen des Projekts »Tablet-Einsatz in anerkannten Ausbildungsberufen« weitere Tablet-Klassen an der Gottlieb-Daimler-Schule 1 Sindelfingen und am Kaufmännischen Schulzentrum Böblingen eingerichtet.

Derzeit wird in Abstimmung mit den Schulen eine Konzeption zur Weiterentwicklung von Tablet-Klassen erstellt.

Der Landkreis Böblingen ist Schulträger von sechs beruflichen Schulen, einer Fachschule für Landwirtschaft sowie sieben Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) mit sechs Schulkindergärten. Er stellt die Gebäude sowie das nicht lehrende Personal zur Verfügung und trägt die Kosten für die sächliche Ausstattung.
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Kein Abschluss ohne Anschluss – allen Schülerinnen und Schülern der Beruflichen Schulen im Landkreis Böblingen soll eine Perspektive aufgezeigt werden. Für die einzelnen Schülerinnen und Schüler werden konkrete Bildungsangebote erstellt und sie werden entsprechend gefördert.

Die Beruflichen Schulen im Landkreis unterliegen gesellschaftlichen und bildungspolitischen Änderungsprozessen. Es besteht eine Wechselwirkung zur regionalen Wirtschaftslage und zur demografischen Entwicklung. Wie können die Schulen unter diesen sich ändernden Rahmenbedingungen das qualitativ hohe Bildungsangebot sicherstellen, die Schülerzahlen stabil halten und wohnortnahe Angebote bieten? Dies war die zentrale Frage im Schulentwicklungsprozess.

Im Dezember 2016 stimmte der Kreistag dem Schulentwicklungsplan für die Beruflichen Schulen des Landkreises Böblingen für den Planungszeitraum bis 2025 einstimmig zu.

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4.000 – das ist die Zahl an Geflüchteten, die 2016 zeitweise im Landkreis Böblingen untergebracht waren. Das Land Baden-Württemberg weist dem Kreis Geflüchtete zur vorläufigen Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften zu. Im Jahr 2018 ist die Zahl der Neuaufnahmen auf 350 Personen gesunken.

Seit 2017 liegt der Fokus auf der Integration von Geflüchteten. So unterstützt das Amt für Migration und Flüchtlinge z. B. Städte und Gemeinden beim Integrationsmanagement. 2018 wurde der Integrationsplan für Geflüchtete vorgelegt. Weitere Angebote finden sich in der Beratung zur Deutschförderung und Sprachstandfeststellung durch die Clearingstelle Deutsch und die Fachstelle für interkulturelle Kompetenz. 2019 wurde unter der Schirmherrschaft von Landrat Roland Bernhard eine Einbürgerungskampagne gestartet mit dem Ziel, dass sich noch mehr Menschen einbürgern lassen.

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Im Landkreis Böblingen werden pro Jahr circa 13 Millionen Einwegbecher weggeworfen. Der Abfallwirtschaftsbetrieb hat deshalb der zunehmenden Flut an Bechern den Kampf angesagt: Gemeinsam mit der Firma ReCup GmbH hat der AWB eine Landkreisedition des 1-Euro-Pfandbechers entwickelt und folgt damit dem Beispiel vieler Kommunen.

Die Landkreisedition des BB-Pfandbechers schmücken die Silhouetten markanter Gebäude im Landkreis Böblingen wie das Sindelfinger Rathaus, die Herrenberger Stiftskirche oder der Schönbuchturm. Schafe und Bäume symbolisieren die heimischen Natur- und Landschaftsschutzgebiete. Zum Start sind 21.000 Becher für die 33 teilnehmenden Betriebe im Umlauf.

(Foto: Mit freundlicher Genehmigung der Kreiszeitung Böblinger Bote/Thomas Bischof)
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Die Wohnungsfrage wird zur Standortfrage. Aufgrund steigender Einwohnerzahlen wird das Problem von bezahlbarem Wohnraum auch für den Kreis Böblingen immer gravierender.

2016 wurde ein Bündnis für bezahlbaren Wohnraum geschaffen mit Vertretern der Landkreisverwaltung und des Kreisverbands des Gemeindetags. Als ein Ergebnis hat das Bündnis ein Modell zur Akquise von Wohnungsleerständen im Kreis vorgeschlagen. Im März 2019 wurde der Schaffung einer »Kümmererstelle« zugestimmt.

Darüber hinaus hat die Landkreisverwaltung mit der Stadt Herrenberg einen Lösungsansatz gefunden, wie das Krankenhausareal in Herrenberg neu entwickelt werden kann. Es wird sowohl sozialer Wohnraum geschaffen, als auch ein Campus entstehen mit enger Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer Behandlung. Auch in Böblingen führt der Landkreis Gespräche mit der Stadt zur künftigen Nutzung des Krankenhausareals.
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Tierschutz hat für den Landkreis Böblingen einen hohen Stellenwert, für den er sich weit über die Pflichtaufgabe als Veterinär-Aufsichtsbehörde hinaus engagiert. Dies zeigt sich im Bau des neuen Tierheims. Mit seiner Infrastruktur zählt das Gebäude zu den modernsten Tierheimen in Deutschland. Die Räume des neuen Gebäudes sind hochprofessionell. Im Vordergrund stehen die Funktionalität mit kurzen Wegen für den Betrieb, das Tierwohl (Außengehege) und die schnelle Vermittlung für die Reduzierung der Betriebskosten.

Im Mai 2016 hatte der Kreistag den Bau des Kreistierheims beschlossen. Nach dem Spatenstich am 10. Mai 2017 erfolgte das Richtfest am 9. Mai 2018. Ende April 2019 wurde mit den Kreisrätinnen und Kreisräten die offizielle Eröffnung gefeiert. Die Baukosten des Kreistierheims betrugen 5,2 Mio. Euro.

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Justyna Bolt erzählt, warum sie die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hat
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24 Kommunen des Landkreises Böblingen haben sich für den Ausbau eines raschen Datentransports zum Zweckverband Breitbandausbau zusammengeschlossen. Ziel ist es, den Breitbandausbau effizient und effektiv voranzutreiben und das Fundament einer zukunftsweisenden Gigabitgesellschaft zu erstellen. Möglichst rasch sollen leistungsstarke Glasfaserkabel bis in die Privathäuser und Unternehmen führen. Der Zweckverband Breitbandausbau ist der Erste dieser Art in der Region.

»Der digitale Wandel ist die zentrale Herausforderung der kommenden Jahre. Leistungsfähige Glasfaserleitungen bis in jedes Haus und jeden Betrieb werden künftig noch mehr zum entscheidenden Standortfaktor für die Attraktivität einer Region werden«, so Landrat Roland. »Die Zusammenarbeit mit der Telekom stärkt den Landkreis im Wettbewerb der Regionen.«

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Keine Rohstoffe, sondern Grips: Der Landkreis ist eine der innovativsten und wirtschaftsstärksten Regionen europaweit. Neben Weltfirmen tragen dazu entscheidend kleine und mittelständische Unternehmen bei. Diese Firmen in der Region Stuttgart bei der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse zu unterstützen – das ist die Aufgabe desZentrums für Digitalisierung in Böblingen (ZD.BB). Am Standort des Herman-Hollerith-Zentrums arbeitet das ZD.BB seit Februar 2019 unter Geschäftsführer Dr. Claus Hoffmann. Ziel ist, in den ersten drei Jahren 80 Unternehmen und fünf Existenzgründungen zu beraten und für sie Lösungen zu entwickeln.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut eröffnete mit dem ZD.BB den ersten von zehn geplanten »Digital Hubs« in Baden-Württemberg. Das Ministerium hatte 2017 einen Wettbewerb ausgelobt, an dem sich der Landkreis Böblingen erfolgreich beteiligte. Das Land fördert das ZD.BB in den ersten drei Jahren mit einer Million Euro, um seine Leistungen kostenfrei anzubieten. Danach soll es sich durch seine Dienstleistungen kostendeckend finanzieren.

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Wie arbeitet das Zentrum für Digitalisierung? Dr. Claus Hoffman, Leiter des ZD.BB erzählt, wie kleine und mittelständische Unternehmen begleitet werden.
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Aus dem 2006 gegründeten Klinikverbund Südwest ist mittlerweile einer der größten kommunalen Gesundheitsdienstleister im Süden Deutschlands geworden mit einem Versorgungsauftrag für ca. 550.000 Menschen in den Landkreisen Böblingen und Calw. Rund 5.000 Mitarbeiter aus über 70 Nationen und 125 Berufsgruppen bieten an den sechs Standorten über die Grund- und Regelversorgung hinaus auch die Behandlung komplexer Krankheitsbilder an. Miteinander bilden sie ein starkes, standortübergreifendes Netzwerk.

Der regelmäßige fachliche Austausch erfolgt eingebettet in die verbundweite Medizinkonzeption in 15 etablierten, übergeordneten Fachzentren, die sich entsprechend der einzelnen Disziplinen aus Pflege und Medizin gegründet haben. Dort wird die Expertise der leitenden Ärzte und Pflegekräfte gebündelt.

Das Ziel der engen Zusammenarbeit ist es, die Versorgung der Patienten innerhalb des Klinikverbundes sicherzustellen, und zwar so wohnortnah wie möglich, wenn nötig aber auch hochspezialisiert – eine im wahrsten Sinne des Wortes entgegenkommende Patientenversorgung.

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2024 werden die Leistungen der bisherigen Krankenhäuser in Sindelfingen und Böblingen in einem gemeinsamen Klinikum auf dem Flugfeld zusammengelegt. So sichert der Landkreis Böblingen die wohnortnahe medizinische Versorgung für die Menschen in der Region.

Das Flugfeldklinikum wird – als eines der ersten Krankenhäuser bundesweit – von Anfang an mit der innovativen Methode des Building Information Modeling (BIM) komplett digital geplant und gebaut. Die Nutzer des künftigen Klinikums – Ärzte, Pflegekräfte und Mitarbeiter – werden eng in den gesamten Planungsprozess einbezogen.

Im Sommer 2019 wird das Team aus Planern und Architekten die Entwurfsplanung abschließen. Der noch auszuwählende Generalunternehmer wird diese weiter ausarbeiten und 2020 mit dem Bau des Flugfeldklinikums starten. Insgesamt werden bis zu 550 Millionen Euro in das Projekt investiert.

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Bis 2024 wird nicht nur das Flugfeldklinikum entstehen, sondern es werden auch die Klinik-Standorte in Leonberg und Herrenberg im laufenden Betrieb von Grund auf saniert.

Die betrieblich-bauliche Entwicklungsplanung, oder auch die sogenannte Zielplanung, sieht vor, in Leonberg 72,5 Millionen Euro zu investieren sowie in Herrenberg rund 40 Millionen. Ziel ist es, den Pflegekomfort zu erhöhen und dem Patientenanspruch nach einer einladenden, freundlichen Atmosphäre zu begegnen.

Genauso wichtig ist aber auch die Schaffung eines modernen, funktionalen Arbeitsumfeldes in den Bereichen Pflege und Behandlung. Nur so kann es gelingen, als attraktiver kommunaler Arbeitgeber auf dem hart umkämpften Fachkräftemarkt zu bestehen – ein Schritt in die Zukunftsfähigkeit der kleineren Klinikstandorte im Landkreis Böblingen.
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Was bedeutet das Medizinkonzept für den Landkreis Böblingen? Landrat Roland Bernhard über moderne Kliniken, Krankenhausareale und die Gewinnung neuer Fachkräfte.
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Nach knapp zweijähriger Realisierungszeit wurde im Juni 2018 der Schönbuchturm eröffnet. Dieser Aussichtsturm, erbaut auf dem 580 Meter hohen Stellberg bei Herrenberg, ist ein architektonischer Leckerbissen aus Holz und Stahl. Mit einer Gesamthöhe von 35 Metern und drei Aussichtsplattformen auf 10, 20 und 30 Metern Höhe bietet er einen phantastischen 360° Panoramablick ins Land.

Die Idee zur Realisierung eines Aussichtsturms im Naturpark Schönbuch entstand im Rahmen eines Workshops des Zukunftskreises. Der Standort bei Herrenberg ergab sich aus einem Gutachten, bei dem zehn mögliche Standorte untersucht worden waren.

Für den Bau und Unterhalt des 1,46 Mio. teuren Projekts wurde ein Förderverein gegründet. Insgesamt hat das Projekt überwältigenden Zuspruch gefunden. Die Realisierung wurde neben Fördergeldern durch zahlreiche große und kleine Spenden finanziell unterstützt. Insbesondere hat auch die Idee, die insgesamt 348 Treppenstufen an Namenspaten zu verkaufen, viel Anklang gefunden.

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Seit Sommer 2014 gibt es die SCULPTOURA, einen etwa 40 km langen Skulpturenweg auf einem Teilstück des Museumsradwegs. Die SCULPTOURA verläuft zwischen Weil der Stadt und Waldenbuch. Entlang der Strecke sind rund 80 Kunstwerke von ca. 60 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen, darunter bundesweit namhafte Größen.

Die SCULPTOURA ist ein gelungenes Zusammenspiel von Kulturlandschaft und Kunst. Die Großplastiken fügen sich harmonisch in die Natur ein. So werden sie von dieser in Szene gesetzt. Andererseits rücken die Kunstwerke auch die bemerkenswerte Landschaft in den Blickpunkt.

Mit der Kombination aus Kunst und Natur, die die SCULPTOURA darstellt, hat der Landkreis Böblingen einmal mehr ein bemerkenswertes Ausflugsziel geschaffen. Zum Weg gibt es eine eigene Homepage, einen umfangreichen Kunstkatalog sowie eine Faltkarte, die Wegverlauf und Alternativen beschreibt.


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Im Spätsommer 2016 wurden erstmals Funde des Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB) in Hildrizhausen und Altdorf gemacht. Der ALB gilt als einer der gefährlichsten in Mitteleuropa eingeschleppten Schädlinge. Er befällt verschiedene Laubholzarten und kann diese binnen weniger Jahre zum Absterben bringen.

Nach seiner Entdeckung wurden die befallenen Bäume gefällt und eine Quarantänezone eingerichtet. Innerhalb dieser Zone werden regelmäßige Monitoringmaßnahmen durchgeführt und jegliche Holzausfuhr aus den betroffenen Gebieten ist verboten.

Der Landkreis Böblingen hat einen eigenen Dienstspürhund »eingestellt« und wird von der Forstlichen Versuchsanstalt in Freiburg unterstützt. Ein von der EU vorgeschriebenes Bekämpfungsprogramm umschreibt detailliert die erforderlichen Maßnahmen. Bis heute konnten keine weiteren Käfer gefunden werden. Bleibt es dabei, kann die Quarantänezone am 31. Dezember 2020 aufgehoben werden.  
 
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